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Koscher-Zertifizierung

Koscher-Zertifizierung für Chemie und Non-Food-Produkte

Auch außerhalb klassischer Lebensmittel kann eine Koscher-Zertifizierung wirtschaftlich sinnvoll oder technisch erforderlich sein – etwa für Reinigungsmittel, Prozesschemikalien und andere Non-Food-Produkte, die in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden.

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Wann ist eine Koscher-Zertifizierung für Non-Food relevant?

Koscher-Zertifizierungen werden nicht nur für Lebensmittel ausgestellt. Produkte, die in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden und mit Lebensmitteln in Kontakt kommen können, sind häufig ebenfalls zertifizierungspflichtig – oder zumindest zertifizierungsfähig.

Reinigungsmittel für Lebensmittelproduktionsanlagen, Schmierstoffe für Maschinen in der Lebensmittelverarbeitung, Prozesschemikalien und technische Hilfsstoffe können in koscher-zertifizierten Betrieben nur dann eingesetzt werden, wenn sie selbst koscher zertifiziert sind oder von einem Rabbiner freigegeben wurden.

Für Hersteller solcher Produkte eröffnet eine Koscher-Zertifizierung den Zugang zu koscher-zertifizierten Lebensmittelbetrieben als Kunden.

Welche Non-Food-Produkte können zertifiziert werden?

Reinigungsmittel

Reiniger und Desinfektionsmittel für den Einsatz in Lebensmittelproduktionsbetrieben.

Prozesschemikalien

Chemikalien, die im Herstellungsprozess von Lebensmitteln eingesetzt werden.

Technische Hilfsstoffe

Filterhilfsmittel, Trennmittel und andere technische Produkte mit möglichem Lebensmittelkontakt.

Industrielle Rohstoffe

Chemische Rohstoffe, die als Vorprodukte für Lebensmittelzusatzstoffe oder Ingredients eingesetzt werden.

Verpackungsmaterialien

Materialien mit direktem Lebensmittelkontakt können ebenfalls Kaschrut-relevant sein.

Weitere Non-Food-Produkte

Jedes Produkt mit möglichem Bezug zur Lebensmittelproduktion kann individuell geprüft werden.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Ratgeber: Koscher-Zertifizierung für Non-Food-Produkte.

Besonderheiten bei der Zertifizierung chemischer Produkte

Bei chemischen Produkten und Non-Food-Produkten liegt der Prüfschwerpunkt auf der Herkunft und Koscherheit der eingesetzten Rohstoffe. In der chemischen Industrie werden häufig Rohstoffe tierischer Herkunft oder tierische Derivate eingesetzt – etwa Fettsäuren, Glycerin oder Gelatine. Diese sind aus Kaschrut-Sicht besonders zu prüfen.

Auch Produktionsprozesse, bei denen Rohstoffe aus nicht-koscheren Quellen verarbeitet werden, können die Zertifizierungsfähigkeit eines Produkts beeinflussen. Rabbi Wagner prüft jeden Fall individuell und gibt eine fachliche Einschätzung.

Häufige Fragen

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Möchten Sie wissen, ob Ihr Non-Food-Produkt koscher zertifiziert werden kann? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Ersteinschätzung.

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